Handwerkszeug

Handwerkszeug

Schreiben ist nicht zuletzt auch ein Handwerk. Einige von mir geprüfte und für tauglich befundene Werkzeuge in Buch-Form (wie sonst?) habe ich an dieser Stelle aufgelistet. Denn (nicht nur) für Autoren gilt: Lesen ist die beste Übung. Neben dem Schreiben, aber das versteht sich von selbst.

GRUNDAUSSTATTUNG

Sandra UschtrinHandbuch für Autorinnen und Autoren:
Das Handbuch für Autorinnen und Autoren bietet Orientierung.
Es hilft, sich im Dschungel der Informationen und Angebote zurechtzufinden. Das spart AutorInnen Zeit und (Lehr-)Geld.

Ein profundes Nachschlagewerk, eine sinnvolle Investition.

Sol SteinÜber das Schreiben: Bestsellerautor und Lektor Stein
gibt hier eine allgemeine Einführung in das Schreiben fiktionaler
und nichtfiktionaler Texte und zeigt dabei vor allem anhand
zahlreicher, anschaulicher Beispiele bekannter oder angehender
Schriftsteller, wie vorhandene Texte verbessert werden können.

Das Standardwerk. Informativ, kurzweilig, Lese- und Lernvergnügen.

Stephen KingDas Leben und das Schreiben: „Warum sollte gerade
ich von der Arbeit des Schriftstellers berichten? Wieso war gerade ich
der Ansicht, etwas Sinnvolles darüber zu sagen zu haben? Dieses Buch
ist ein Versuch, kurz und bündig darzulegen, wie ich zu dieser Kunst
kam, was ich inzwischen über sie weiß und wie sie gefertigt wird.“

Ein Muss für King-Fans – und für alle Schreibbegeisterten. Außergewöhnlicher Mix aus Memoiren und Schreibtipps.

Roy Peter ClarkDie 50 Werkzeuge für gutes Schreiben –
Handbuch für Autoren, Journalisten, Texter
: Praktische Beispiele
und Schreibanleitungen münden am Ende jedes Kapitels in einem „Workshop“. Ein Standardwerk für gutes Schreiben, das sich bei Journalisten, Schriftstellern und Autoren aller Genres etabliert hat.

Sehr gut ausgerüsteter Werkzeugkasten für Qualitäts-Text-Handwerker.

Ronald B. Tobias20 Masterplots. Die Basis des Story-Building in Roman und Film: Das legendäre Handbuch zeigt, wie ein erfolgreicher Plot strukturiert sein muss, und definiert erfolgreiche erzählerische Grundmuster – von der Suche über das Abenteuer, die Flucht und den Underdog bis zur Metamorphose und der Grenzerfahrung.
Ein Muss für jeden (angehenden) Autor. Hilfreich und erhellend.

James N. FreyWie man einen verdammt guten Roman schreibt:
Ein verdammt guter Roman ist für Frey ein eindringlicher und spannender Roman. Und was der Romanautor in spe dafür braucht, kann er sich aus dem Baukasten des Erzählens holen, den Frey aufklappt: Starke, nicht stereotype Protagonisten in Konflikten; folgenschwere Ereignisse; großartige Höhepunkte; trickreiche Perspektiven u.v.m.

Solide Schritt-für-Schritt-Anleitung. Leicht verständlich & humorvoll.

Elizabeth GeorgeWort für Wort oder Die Kunst, ein gutes Buch
zu schreiben
: Talent, Leidenschaft und Disziplin – das sind laut
Elizabeth George die drei Eigenschaften, ohne die eine literarische Karriere nicht denkbar ist.

Gut gefüllter Werkzeugkasten in äußerst lesenswerter Form.

A. Steele (Hrsg.)Creative Writing. Romane und Kurzgeschichten schreiben: Das Handbuch behandelt alle wichtigen Aspekte des Kreativen Schreibens. Es enthält zahlreiche Tipps und Anregungen, die einfach umsetzbar sind. Außerdem wird Raymond Carvers Kurzgeschichte „Kathedrale“ analysiert.
Übungsaufforderungen zum Reinknien: Sie sind dran!

Fritz GesingKreativ schreiben Handwerk und Technik des Erzählens: Fritz Gesings Standardwerk führt ein in die Techniken des Schreibens, vermittelt Regeln und belegt sie mit Beispielen aus der Weltliteratur.
Es hilft Anfängern, sich in die Kunst des Schreibens einzuarbeiten,
bietet aber auch Profis wertvolle Hinweise und Anregungen.

Systematisch aufgebaut, mit vielen praktischen Ratschlägen.

Colum McCannBriefe an junge Autoren: Mit praktischen und philosophischen Ratschlägen: Wie muss die erste Zeile eines Buches aussehen? Wie stellt man sich der leeren weißen Seite? Wie erschafft man Figuren? Dazu Tipps, wie man einen Agenten findet, wie viele Schreibpausen man einlegen sollte, und wie man mit Kritikern umgeht.
Empathischer und pragmatischer Ratgeber für Schreibbegeisterte.

Titus MüllerVom Abenteuer, einen Roman zu schreiben:
Der Erfolgsautor Titus Müller gibt in diesem Band die Essenz seiner Schreiberfahrungen wieder – mit Leidenschaft, einem Augenzwinkern und vielen anschaulichen Beispielen aus der eigenen Schreibpraxis.
Schreibmotivation vom Profi. Für Anfänger und Fortgeschrittene.

KRIMI & THRILLER

Hans Peter RoentgenSpannung – der Unterleib der Literatur: Spannend möchten alle Autoren schreiben. Die Leser sollen im
Buch versinken und erst wieder auftauchen, wenn das Wort
Ende erreicht ist. Doch wie schreibt man spannend?

Praxisorientierter Ratgeber mit vielen Übungen.

James N. FreyWie man einen verdammt guten Kriminalroman schreibt. Von der Inspiration bis zum fertigen Manuskript:
Ein verdammt guter Krimi ist ein spannender Roman mit
lebensechten Figuren. Unterhaltsam, anschaulich und humorvoll
zeigt Frey, wie das Ensemble aus Mörder, Detektiv, amtlichen
Personen, Opfern, Verdächtigen, Zeugen und unbeteiligten
Zuschauern eine in sich schlüssige Welt bilden kann.

Kompakte Anleitung im unterhaltsamen Frey-Stil.

James N. FreyWie man einen verdammt guten Thriller schreibt:
Die äußerst lesenswerte und praxisorientierte Anleitung verrät
die Kniffe und Tricks eines erfahrenen Geschichtenerzählers.
Die Bibel für jeden Thriller-Autor.

Praxis pur mit anschaulichen und sehr gut analysierten Beispielen.

Patricia HighsmithSuspense oder Wie man einen Thriller schreibt:
Wie man einen Thriller schreibt – wer wüsste das besser als die Meisterin des subtilen Terrors und der Banalität des alltäglichen Schreckens? Patricia Highsmith lässt sich über die Schulter schauen. Sie hat ein Werkstattbuch geschrieben für alle, die selbst schreiben oder nur wissen wollen, warum sie vom Werk dieser Autorin so gefesselt sind.
Interessantes Werkstatt-Buch der Thriller-Queen.

SPRACHWERKZEUG

Susanne StreckerSchreibstilratgeber I: Erfolgreiche Heilung
von Adjektivitis, Bindewortentzündung & Co.
: Füllwörter, Passivformulierung, Verbfaulheit, „show, don’t tell“ – was genau
verbirgt sich dahinter? Dieser Ratgeber entspringt direkt dem Korrektorat. Die Autorin ist täglich mit den typischen Fehlern in Romanmanuskripten befasst. Anhand anhand vieler Beispiele erklärt sie,
welche Probleme sich immer wieder stellen und wie man sie löst.

Anregung, die eigenen Texte auf Fehlerquellen anzuklopfen.

Susanne StreckerSchreibstilratgeber II: Saubere Perspektiven
und klare Sicht auf falsche Brüder und andere Stolpersteine
:
Woran erkennt man den auktorialen, personalen oder neutralen Erzählstil? Was versteht man unter Innenperspektive, Außenperspektive, Innensicht und Außensicht? In leicht verständlicher Weise und anhand von Beispielen werden die Begriffe erläutert und die Unterschiede zwischen den Erzählsituationen aufgezeigt.
Fortsetzung der Text-Prüfung für Fehlersuchende.

A.M. TextorSag es treffender. Das Synonym-Wörterbuch für den täglichen Gebrauch: Der Klassiker unter den Synonym-Wörterbüchern hilft dabei, den treffenden Ausdruck zu finden. Über 2.000 Stichwörter und fast 70.000 Verweise auf sinnverwandte Wörter und Ausdrücke.
Standardwerk zur Wortschatzbereicherung.

PROFIAUSRÜSTUNG

André HilleTitel, Pitch und Exposé für Romane:
Wie schreibe ich die Geschichte über die Geschichte? Dieses Buch vermittelt das handwerkliche Rüstzeug für die Gestaltung eines schlagkräftigen Romanexposés. Welche Arten von Romantiteln
gibt es? Wie lässt sich ein Pitch herausarbeiten? Außerdem
behandelt werden Titelschutz, Autorenbiografie und Anschreiben.

Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Manuskript-„Bewerbung“.

Hans Peter RoentgenDrei Seiten für ein Exposé:
Exposés sind das Fegefeuer der Autoren. Leichter quetscht man einen
Elefanten durch ein Nadelöhr, als dass man einen 400-Seiten-Roman
auf drei Seiten Exposé eindampft.

Das Um und Auf, was Exposés betrifft. Unbedingt empfehlenswert.

Hans Peter RoentgenVier Seiten für ein Halleluja:
Vier Seiten, mehr lesen Verlagslektoren von unverlangt eingesandten Manuskripten nicht, denn Profis können nach den ersten Seiten sehen, woran ein Text krankt. Probleme, die auf den ersten vier Seiten auftreten, setzen sich in aller Regel im Rest des Manuskripts fort.
Handwerkliches Basiswissen, unterhaltsam nähergebracht.

Robert McKeeStory: Die Prinzipien des Drehbuchschreibens:
Hier geht es nicht um Formeln, sondern um Form. McKee behandelt die Basics wie Thema, Schauplatz und Atmosphäre und betont, wie wichtig
es ist, die Persönlichkeit der Figur zu erarbeiten.

Detailliert, praxisnah. Für alle (Drehbuch-)Autoren empfehlenswert.

Blake SnyderSave the Cat! The Last Book on Screenwriting You’ll Ever Need: „Blake Snyder tells all in this fast, funny and candid look inside the movie business. This ultimate insider’s guide reveals the secrets that none dare admit, told by a showbiz veteran who’s proven that you can sell your script if you can save the cat.“
Leitfaden für Hollywood-orientiertes Screenwriting. Englisch!

Alan AyckbournTheaterhandwerk: 101 selbstverständliche Regeln
für das Schreiben und Inszenieren
: Klar geschrieben, mit nützlichen Beispielen und einer Reihe von Anekdoten, deckt Ayckbourn von der Initialidee über das Schreiben und Erstellen von Plots, Schauplätzen, Figuren und Dialogen, bis hin zum Umgang mit »Stars« alles ab.
Pointierter Einblick in die Arbeit des Bühnenautors und Regisseurs.

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